Dienstag, 12. Nov., erster Tag er:Invent

Der Artikel erscheint ohne Bilder, da ich ihn in Chrome auf dem iPad tippe.
Nach der ersten, unruhigen Nacht ging es los mit dem Einkauf eines iPad Air. Noch zu Hause hiess es, dass ein Wunschgerät (schwarz/silber, 64GB, AT&T) gleich vis-à-vis meinem Hotel im Apple Shop vorrätig sei. Ich buchte es dann aber erst am Montag-Abend und musste nun feststellen, dass ich es in der The Fashion Mall holen müsse. Das ergab dann gleich einen rechten Spaziergang.
Daher hatte ich mir bei der Rückkehr auch ein Frühstück bei Denny’s verdient :)

Ich ging mich noch bei der AWS re:Invent in der Sands Expo im Venetian registrieren und verbrachte den Rest des Nachmittags damit, das iPad mit einem Account bei AT&T in Betrieb zu nehmen.

Rechtzeitig zur Welcome Party ging ich nochmals ins Venetian. Es war – wie üblich – sehr voller Leute. Die Stände diverser Hersteller hatten nicht so viel zu bieten. Dafür war das Essen recht reichhaltig und bei den Getränken hatte es nicht nur 0815, sondern auch Samuel Adams und Newcastle Brown.

Nach etwa einer Stunde hatte ich es gesehen, war satt und das Bier begann zu wirken. Also machte ich mich auf den Heimweg ins Flamingo und Moves meldete etwas mehr als 10’000 Schritte Tagestotal.

Danach hatte mich der Jetlag fest im Griff und ich machte bereits kurz nach 21:00 Uhr Lichterlöschen. 

Urs | Mittwoch 13 November 2013 - 11:55 pm | | default | Kein Kommentar
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London mühsam :-o

Kurzer Blogbeitrag :-o

In London zu früh angekommen (rund 15 Minuten) und dann zuerst 10 Minuten gewartet, bis jemand den Ausstieg bereit gemacht hatte.

Danach mit fast leerem Pendelzug zuerst zum B-Terminal gefahren, weil der Flug nach Las Vegas von dort abhebt. Grosser Fehler! Zuerst zum Hauptterminal, durch die Security. Fasttrack geht sehr schnell mit dem iPhone und Passbook. Jedoch reicht die CH-ID diesmal nicht. Die Amis wollen schliesslich eine Passnummer sehen bei der Einreise. Weiter zur Security und dann Boiiing… Schnell durch den Scanner und dann ist der Rest hängen geblieben. Zwei Männer vor mir hatten ihr ganzes Badezimmer mitgenommen. Jedes «Tüübli» musste separat vom Sprengstoffscanner beschnüffelt werden, mindestens kam es mir so vor. Da einer der Typen sowieso noch den halben Hausrat in der Reisetasche hatte, dauerte das aus-/umpacken schon mindestens 10 Minuten.

Bei mir hat dann offenbar der Deoroller und der 10cl Zerstäuber mit dem Brillenreinigungsmittel angeschlagen. In Zukunft in LHR also alles, was irgendwie flüssig sein konnte, wirklich aus der Tasche nehmen und in ein Plastiksäckchen tun. Wieder was gelernt.

Nun endlich in der Lounge, aber nur für kurze Zeit, in 30 Minuten soll es mit BA 275 weiter gehen.

Netzwerk aus bis dort…

Urs | Montag 11 November 2013 - 4:12 pm | | default | Zwei Kommentare
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Mal was Neues?

OMG, der letzte Beitrag ist doch tatsächlich aus dem August 2013!

Eigentlich hätte ich ja noch ein wenig über die Herbstferien mit Schwester, Schwager, den Nichten und dem Neffen in Rueras berichten können! Aber eben, der Alltag frisst nicht nur die Zeit, manchmal auch ein wenig von der Seele.

Aber ich sitze nun bereits hier in der «oneworld-Lounge» im Flughafen Zürich und schlürfe ein Süppchen, während unter mir die Leute vor der Security zirkulieren. Gemütlich, kein Stress in Sicht wie während der Ferienzeit.

Hinter mir steht ein erträgliches (ausser dem Wetter) Wochenende mit Aufarbeiten des Wäschebergs und langem Überlegen, was ich mitnehmen soll. Das Brot, welches ich gestern noch Backen musste (der Sauerteig will ja immer wieder gefüttert werden), hat leider keinen Abnehmer gefunden. 

Bei der Security habe ich den Gürtel vergessen und natürlich hat dann die Maschine angeschlagen. Ich habe erfahren, dass anscheinend auch Metall in den Schuhen sei. Naja, wird so sein.

Vor mir liegt ein langer Tag! Nächtste Etappe ist dann London, wo ich dank Fasttrack hoffentlich schnell durchkomme und dort in der hoffentlich besser ausgestatteten Lounge von BA mein erstes Ginger Ale trinken kann. Der Transatlantikflug dauert (hoffentlich) nur gerade 10.5 Stunden und der Abend in Las Vegas soll angenehm warm werden.

Ob ich wirklich vor dem Schlafengehen noch ein iPad Air mit US LTE von AT & T im Apple Shop in den Forum Shops vis-à-vis dem Flamingo holen gehe, weiss ich noch nicht.

Ich bin gespannt, wie die «Amazon re:Invent 2013» wird. Bisher war ich ja nur an mehreren VMworld-Anlässen. Mindestens die Vorbereitung (Vortragskalender/buchung) war bei VMWare deutlich professioneller. Vielleicht ändert es sich ja bei den Vorträgen.

Und eigentlich ist es schon ein wenig der «schiere Wahnsinn», weil in einer Woche um die selbe Uhrzeit, fahre ich wohl bereits wieder in Richtung Flughafen für den Rückflug :-o

Urs | Montag 11 November 2013 - 11:50 am | | default | Ein Kommentar
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AA Promotion

This Blogpost will be in english - or kind of english :-)

Some days ago, I received an e-mail from American Airline through my friend Thomas. They announce a promotion for 30'000 extra miles on AAdvantage for any flight Europe to U.S. from begin of September until December 19th while travelling in business class or higher.

This did sound quite exciting and I started making plans for vacations. My first idea was to visit Hawai'i over Christmas and New Year. But it seems, the promotion is only valid for trips  that are completed until December 19th. While I was a bit unsure about the excact conditions, I tried to reach American Airlines or AAdvantage.

First, this looked easy. I am following American Airlines on Twitter. So I tweeted my question and AA were repeating fast. But they couldn't answer my questions and referred to their customer service number 800 882 8880.

I also tried to ask/complain through their online form on the web. But they sent me back to the same phone number.

I know, that American Airlines has a local (Swiiss) phone number (+41) (0)848 000 730. But there is a small issue with this number. First, the local (German) language support is only limited (Business Hours) and second, the phone number is not free. On a landline, it is a small fee of 0.08 CHF (6.7 cents US) per minute, which seems affordable. But on my mobile phone plan (which includes free calls to whole Switzerland) this premium rate number will be charged with 0.30 CHF (0.25 $ US) per minute. Since calls are charged from the first minute - also in the queue - this is more a ripp off than a premium number. To be honest, this is a problem of Swisscom, not American Airlines. But any chat or mail contact would be easier to use.

Urs | Freitag 23 August 2013 - 10:52 pm | | default | Kein Kommentar
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Ursli's Backstube, Lehrblätz Nr 18, Backen im Sommer

Ich gebe es zu, im kühlen Winter macht es deutlich mehr Spass in der Küche mit Teig und am Ofen zu arbeiten. Bei den aktuellen Temperaturen von mehr als 30° draussen und drinnen auch eher zwischen 25 und 30° (Wohnung unter dem Dach) ist es doch etwas mühsam.

Mein Respekt gilt allen Bäckern und Bäckerinnen!
(Und natürlich auch den Strassenbauern, Stahlkochern und anderen Hochtemperatur-Berufe)

Aber mein Sauerteig will dauernde Pflege. Dem Trocknen zur Haltbarkeit traue ich nach meinen letzten Experimenten nicht wirklich. Nun könnte man einfach den Sauerteig auffüttern und dann die überzählige Menge wegwerfen, aber das geht mir dann doch zu sehr gegen den Strich.

Also habe ich gestern mal wieder ein Mill Loaf nach Dan Lepard und Lutz' Plötzblog gebacken. Mit einer leicht modifizierten Rezeptur.

Den Weizen-Sauerteig habe ich während 8 Stunden über Nacht und dann tagsüber 8 und 5 Stunden im kühlen (kalten) Wasserbad aufgefüttert. Danach hatte ich keine Lust zu backen und ihn mal für einen halben Tag in den Kühlschrank gestellt. Anschliessend habe ich mich aufgerafft.

Rezept:

  • 253g Weizensauerteig (temperiert)
  • 12.3g Salz
  • 3.2g Backmalz
  • 300g Weizenmehl hell
  • 50g Weizenvollkornmehl
  • 150g Dinkelvollkornmehl
  • 275g Wasser

Das ganze homogen vermengen. Da es sehr warm war, habe ich den Teig in einer Kunststoffform im kalten Wasser gelagert und dann wie vorgesehen gefaltet (nach 10, 20, 30, 60 und 120 Minuten). Danach kurz rundgewirkt und entspannen lassen.

Anschliessend zu einem langen Laib geformt und im mit Weizenvollkornmehl bemehlten Gärkorb 90 Minuten im Kühlschrank zur Gare gestellt.

Nach 30 Minuten Gare habe ich begonnen den Ofen vorzuheizen. Nach den 90 Minuten Gare habe ich den Teig aus dem Kühlschrank genommen und temperieren lassen. 

Nach weiteren 30 Minuten wurde der Teigling aus dem Gärkörbchen auf Backpapier auf den Schieber gestürzt und eingeschnitten. Dann sofort in den bedampften, 250° heissen Backofen eingeschossen.

Der Teigling ging zuerst recht stark in die Breite. Aber nach rund 20 Minuten war er ordentlich hochgegangen. Insgesamt 45 Minuten von 250 auf 200° fallend gebacken, kam dann dieses Brot aus dem Ofen.

Mill Loaf nach Dan Lepard, frisch gebacken
Anschnitt des Mill Loaf

Zum Glück hatte es dann um fast 0:30 Uhr ein laues Lüftchen, so dass das Brot während der Nacht auskühlen konnte. Es schmeckt herzhaft knusprig, vom Dinkel leicht nussig und die Säure ist fast nicht spürbar.

Urs | Sonntag 04 August 2013 - 12:16 pm | | default | Ein Kommentar
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What really grinds my gear

Bitte keine Vermutungen, sicher keine einseitigen

Sonntag, Backtag, heisser Tag = ich reg mich doch gerne etwas auf. Einfach so…

Die Zora Debrunner retweetete einen Beitrag von einem Hans Peter Rubi, den ich überhaupt nicht kenne. Er twitterte diesen Beitrag in 20Minuten. Schlagzeile: «Frau sexuell belästigt und niedergeprügelt».

Die Zora springt auf solche Beiträge (Frauen, Sexismus, Gewalt) immer an, das ist ja auch ihr gutes Recht.

Was mich am Tweet von HP Rubi aber ärgerte, war seine Unterstellung, der Chauffeur hätte das mitbekommen.

Tweet von Hans Peter Rubi

Nach ein paar hin- und her, bei dem ich nicht wirklich durchkam, kam mir die Galle etwas hoch und jetzt schreibe ich diesen Blog-Beitrag.

Tun wir doch einfach mal allen Unrecht

Alles freie Erfindung!

Unterstellung an den Chauffeur

Der Chauffeur hat gesehen, wie der junge Mann die Frau anmachte und begrapschte. Aber er fand, er kriege ja sowieso nur einen miesen Lohn. Der junge Mann wirkte besoffen und agressiv, wieso sollte er da also eingreifen und selbst auf die Fresse kriegen. Also guckte er stur nach vorne und fuhr den Bus einfach weiter.

Unterstellung an den Angreifer

Der Angreifer war sturzbetrunken. Den ganzen Abend und die halbe Nacht hatte er in den Discos durchgemacht und alle Frauen angebaggert. Die meisten hatten ihn abgewiesen, ein paar hatten kurz geflirtet und ihn ganz heiss gemacht, bevor sie ihn hocken liessen. Auf dem Heimweg im Bus sass diese Frau vis-à-vis hin. Die sah ganz gut aus und er wusste, die kriegt er rum. Er machte ein paar flotte Sprüche und begrapschte sie. Sie versuchte ihn abzuwehren und stieg bei der nächsten Haltestelle aus. Er folgte ihr und nur weil sie ihn nicht ranliess und es ihm Spass machte, verprügelte er sie. Als sie am Boden lag, ging er nach Hause und legte sich schlafen.

Unterstellung an das Opfer

Es war ein netter Abend gewesen. Sie hatte sich in Luzern im Ausgang gut amüsiert und getanzt. Es war heiss und sie hatte ein paar Drinks gehabt. Jetzt sass sie etwas beduselt im Bus und wollte nur nach Hause. Da setzte sich dieser besoffene Typ neben sie und begann sie sogleich anzumachen. Er hatte eine Fahne und rutschte langsam näher. Die Sprüche waren sowas von lahm und das sagte sie ihm auch. Als er ihr an die Schenkel fasste, gab sie ihm einen Stoss, rutschte weg und bezeichnete ihn als «Arschloch». Endlich hielt der Bus in Horw und sie konnte aussteigen. Als sie in der Türe stand, bezeichnete sie den Typen als «blöden, besoffenen Jugo-Wixer, der sich ins Knie ficken solle». Darauf hin stand er auf, ging ihr hinterher und verprügelte sie.

Und was sind jetzt die Facts?

Wir wissen es einfach nicht. Der Beitrag im journalistischen Qualitätserzeugnis 20Minuten ist so etwas von dünn und das Geschehen ist noch recht neu. Die Polizei sucht noch Zeugen.

Ganz sicher war der Angreifer im Unrecht.

Alles andere sind Vermutungen und diese sollte man lassen… weil die Wahrheit meist nicht schwarz oder weiss ist.

Urs | Sonntag 21 Juli 2013 - 5:32 pm | | default | Kein Kommentar
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Alles Rassismus oder was?

Gedankenspiel

Ich habe einen wunderschönen Obstgarten. Immer wenn die Früchte reif sind, habe ich Angst, dass sie mir geklaut werden. Nachdem mir wirklich zwei oder dreimal körbeweise Früchte abhanden gekommen sind, beginne ich gegen Abend hin- und wieder beim Obstgarten zum Rechten zu sehen.

Letzthin habe ich bemerkt, dass so ein rothaariger Rotzlöffel mit einem BMX-Fahrrad Früchte geklaut hat. Ein paar Tage später war es wieder ein anderer Rothaariger auf dem Fahrrad, wohl ein Bruder des Ersten. Nachdem mir das noch einmal passiert ist, habe ich die Polizei gerufen. Aber bis die hier war, waren diese Lümmel abgehauen.

Ich habe mir jetzt einen Hund gekauft und gehe mit dem auf Patrouille. Das geht doch nicht, dass ich dauernd beklaut werde.

Aber letzthin habe ich auf einem Patrouillengang wieder einen rothaarigen Jungen auf dem Fahrrad auf der Strasse neben meinem Obstgarten gesehen und sofort den Hund von der Leine gelassen. Der Hund hat das Kind in die Wade gebissen. Ich habe dann gemerkt, dass es sich gar nicht um ein Mitglied dieser Früchtediebebande handelte, sondern um ein Kind, das bei einer Nachbarin zu Besuch war.

Konklusion

  • Nicht jedes rothaarige Kind ist ein Früchtedieb, aber viele/einige!
  • Rechtfertigt das, alle Rothaarigen unter Anklage zu stellen?
    Sicher nicht!
  • Rechtfertigt das, alle Rothaarigen etwas misstrauischer zu beäugen?
    Hmmm, eventuell?
  • Rechtfertigt der Diebstahl den Einsatz meines scharfen Hundes?
    Nein, wirklich nicht. Ich sollte keinen Hund bei mir führen oder nur angeleint und mit Maulkorb (wenn bissig).
  • Verhalte ich mich gegenüber den Rothaarigen nurn «rassistisch»?
    Ich bin der Meinung nein, aber ich bekomme Feedback, dass mindestens latente Tendenzen da sind.

Real World 

Der Todesfall Trayvon Martin und meine Sicht.

  • Stand Your Ground
    Ist ein bescheuertes Gesetz, weil es weit über die Selbstverteidigung hinaus geht. Und wenn man sieht, wer an diesem Gesetz mitgeschrieben hat (Stichwort: «local yokel»), dann stinkt es erst recht. Siehe den Artikel in der Wikipedia.
  • Zimmerman
    Ist ein übereifriger Trottel. Die Polizei hat ihm gesagt, er müsse nichts tun. Er hätte einfach nur warten und beobachten können. Im schlimmsten Fall wäre wieder etwas geklaut worden. Im Sinne der Gesetze und nach der Anklage, halte ich ihn aber wirklich für unschuldig. Zum Thema Rassismus, siehe «Gedankenspiel».
  • Martin
    Ist tot und kann seine Sicht somit leider nicht mehr darlegen. Mein Beileid seiner Familie und seinen Bekannten.
  • Polizei
    Hat unsensibel reagiert. Es wäre angesesagt gewesen, den Fall genauer abzuklären. Im Interesse aller.
  • Presse
    Das übliche Trauerspiel, die Story passte zu gut. Reicher Weisser erschiesst armen Schwarzen und kommt davon. Dass Zimmermann halber Latino ist und auch schwarze Freunde hat, lässt sich ja gerne nicht erwähnen. Die Bilder des Opfers, welche die Presse zeigte, waren fast manipulativ. Woher sie diese auch immer hatten. Sie waren rund drei Jahre alt, was bei einem 17jährigen fast eine Ewigkeit ist.
  • Proteste nach dem Freispruch von Zimmerman
    Sind vor allem Gelegenheit für gewisse Politiker und Bürgerrechtler, sich wieder mal in die Schlagzeilen zu bringen.

Rassismus / Racial Profiling

Ehrlich gesagt, als alter, eher gut situierter, weisser Sack habe ich absolut keine Probleme mit der Polizei. Zudem treibe ich mich auch noch selten nachts um drei Uhr an heiklen Gegenden herum.

Aber aus indirekten (zweite Hand) Schilderungen und eigenen Beobachtungen an meinem früheren Arbeitsplatz im Bollwerk in Bern, kenne ich das Thema «Racial Profiling» natürlich schon. Und das wäre wieder der Bogen zum «Gedankenspiel» am Anfang des Artikels.

Wenn ein Mensch schwarzer Hautfarbe von der Schützenmatt zum Bahnhof hochläuft, dann muss das kein Kügelidealer sein. Aber es könnte… und die Wahrscheinlichkeit wäre höher, als bei einem Weissen. Teufel, Teufel… die Versuchung ist gross!

Das Thema «Racial Profiling» betrifft uns wohl alle in irgend einer Form und nicht nur in der offensichtlichen Frage der Hautfarbe. 

Quellen:

  1. Englische Wikipedia (unbedingt, die Deutsche ist da nur halb so genau)
    Shooting of Trayvon Martin
  2. Artikel auf Popehat.com von Ken White über die juristische Sicht auf den Prozess (der sich aber darüber hinaus bewegt). Sehr lesenswert.
    The Zimmerman Verdict
  3. Der Fall Marissa Alexander (Stand Your Ground), zwei Sichten:
    Marissa Alexander conviction (Guardian World News, übrigens mit so einem alten Bild von Martin)
    Critics of Alexanders prosecution (The Grio) 

Urs | Sonntag 21 Juli 2013 - 09:38 am | | default | Kein Kommentar
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Verpackungswahnsinn

Ich bastle mir ja grad einen neuen Virtualisierungshost für meine Serverlandschaft (Artikel folgt in den nächsten Tagen/Wochen ;-) ).

Nun bestellte ich für das Mainboard (ASUS KCMA-D8) ein iKVM-Modul. Dieses Modul erlaubt es, den Server über das Netzwerk zu verwalten. Dh. ein-/auszuschalten, Sensoren auszulesen, die Anzeige umzuleiten und sogar das BIOS zu flashen. 

Das Modul ASMB4-iKVM habe ich wie üblich bei einem der aktuell günstigsten Lieferanten bestellt. Es wurde mir per Post zugestellt. Das weiss man ja leider meist nicht voraus, da die Distributoren der Ware häufig die Paketdienste wechseln.

Das Ergebnis ist nicht speziell für diesen Lieferanten oder diese Ware. Nur eines der krasseren Beispiele:

  • Karton, 300g
    mit den Massen 40x30x10cm darin
    • Karton, 130g
      mit den Massen 24x15x4cm darin
      • Handbuch, 89g
      • CD, 20g
      • ASUS ASMB4-iKVM-Modul, 4g
ASUS ASMB4-iKVM-Modul

Eine ähnliche Verpackung wird jeweils verwendet für Speichermodule oder USB-Sticks.

Meine Vermutung ist, dass es etwas mit dem Postregal zu tun haben könnte. Sprich es braucht eine Mindestgrösse/Gewicht, um zwischen Post und Paketdiensten auswählen zu können. 

Aber ein ökologischer Blödsinn ist es auf jeden Fall.

Urs | Samstag 13 Juli 2013 - 10:59 am | | default | Kein Kommentar
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Vergiftetes Geschenk?

Letztes Jahr hat ja British Airways eine meiner USA - Reisen etwas «versalzen». Auf dem Hinweg rund 2h Verspätung, auf dem Rückweg eher 8 Stunden. 

Auf ein eher «bestimmtes» Reklamationsmail hin, hat mir BA danach 20'000 Avios-Meilen auf mein Konto gutgeschrieben. Diese suche ich nun mit etwas Mühe zu «verfliegen». Nur, was kann der Ursli damit überhaupt anfangen? Hmm, Zeit verbraten? Verschenken ($$)? Verfallen lassen? Letzeres wird wohl der Fall sein, ausser ich finde in einer Nebensaison doch noch etwas. Nur so als Versuch:

London - JFK Mitte September (Di hin, So/Mo zurück). Kostet in Joghurt läppische 761 Franken. Davon 234.00 CHF für das Ticket, der Rest sind Gebühren. Beispiel:

Government, authority and airport chargesPer adult
Air Passenger Duty - United Kingdom 
CHF 98.00
Animal & Plant Health User Fee (Aphis) - USA 
CHF 5.00
Passenger Civil Aviation Security Service Fee - USA 
CHF 2.50
Immigration User Fee - USA 
CHF 7.00
Transportation Tax(Arrival) - USA 
CHF 17.00
Customs User Fee - USA 
CHF 5.50
Transportation Tax(Departure) - USA 
CHF 17.00
Passenger Service Charge - United Kingdom 
CHF 58.50
Passenger Facility Charge 
CHF 4.50
Total government, authority and airport charges*
CHF 215.00
British Airways fees and carrier charges
Per adult
Carrier imposed charge
CHF 312.00
Total British Airways fees and carrier charges CHF 312.00
Total taxes, fees and carrier charges per person CHF 527.00

Nicht schlecht, wenn ich jetzt die selben British Airways Flüge via die American Airlines Seite buche, dann komme ich anstelle der 761.00 auf 817.00 CHF, also ein Mehrpreis von CHF 56.00! Und bekomme erst noch AAdvantage - Meilen gutgeschrieben.

Falls also jemand einen Tipp hat, diese Avios-Meilen besser zu verwenden oder selber Bedarf und gewillt, diese mir zum Selbstkostenpreis (Buchungsgebühr) abzunehmen, bitte melden.

Sonst, well #fail liebe British…

Urs | Mittwoch 10 Juli 2013 - 12:51 pm | | default | Ein Kommentar
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Hamburger, selbst gemacht

Eigentlich ja nichts spezielles. Habe ich schon mehrfach probiert. Nur war es bisher nicht wirklich zufriedenstellend.

Heute habe ich also mal wieder Rindshackfleisch gekauft und vorher ein paar Tipps im Internet gegoogelt. Dass man die Dinger pressen muss, war wohl meinen bisherigen Versuchen abgegangen.

spezielle Zutaten zu rund 300g Hackfleisch:

  • 1 gestrichener Kaffeelöffel S-chug (scharfe jemenitische Würzsauce mit Chilis und Koriander)
  • 2 Spritzer Tabasco
  • 1-2 Löffel Soja-Sauce
  • 1 Gutsch Cognac
  • Pfeffer und Salz

Gut mischen und drei bis vier Kugeln formen. In Backpapier mit einem Brett flach drücken (ca 0.5 cm).

Die Sauce mische ich es aus 40% Ketchup, 40% Mayonaise und 20% scharfem Senf (Dijon).

Eigentlich trivial, aber heute habe ich es wirklich gut erwischt, so feine Burger hatte ich noch nie, nicht mal in den USA :-)

Urs | Samstag 01 Juni 2013 - 9:17 pm | | default | Zwei Kommentare
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