Diskussionen um die Armeewaffen

Nachdem nun bekannt gegeben wurde, wer hinter dem Mord an der 16jährigen in Zürich Höngg vom vergangenen Freitag, 23. November stand und dass die Tat mit einer Armeewaffe (Sturmgewehr) begangen wurde, flammt die Diskussion auf, wie lange nicht mehr.

In der NZZ-Online kann der Artikel kommentiert werden. Zurzeit haben sich zum jetzigen Zeitpunkt schon 80 Leser zu Wort gemeldet, bzw es wurden die ersten 80 Leserbriefe publiziert.

Edit vom 30.06.2011: Der Artikel und die Kommentare sind online immer noch verfügbar. Die entsprechenden PDF wurden aus urheberrechtlichen Gründen entfernt. /Edit

Was mich echt umhaut, wie es gewisse Kommentatoren fertigbringen, die Sache krummzuschreiben. Dass der Vergleich "Armeewaffe vs. Auto als Tatwaffe" etc. hinkt, sollte auch der letzte Pro Tellianer und SVP-Anhänger langsam merken. Auch Ewiggestrige werden nicht verleugnen können, dass eine Waffe zum Zweck des Tötens produziert wurde.

Urs Dienstag 27 November 2007 - 8:33 pm | | default
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zwei Kommentare

fime

Als waschechter Panzer Gren habe ich natürlich eine wunderbare Beziehung zu meiner Waffe ;)
Das einzige was mich davon abhält dieses Teufelsding liebend gerne in Zeughaus zu deponieren, ist die Tatsache das ich es einmal pro Jahr wieder dort holen müsste. Ich schätze Zeughäuser haben für Berufstätige etwa ähnlich attraktive Öffnungszeiten wie Gemeindeverwaltungen.

Nichtsdestotrotz zeigt die junge Vergangenheit, dass Armeewaffen immer öfters missbraucht werden. Ich kenne das schweizer Waffengesetz nicht, aber ich bezweifle das es sehr einfach ist eine Waffe zu erstehen die dann im Falle einer Affekthandlung gerade so gebrauchsfertig da wäre. Es gäbe zwar immer noch Dramen wie der Fall Rey-Bellet der kaltblütig und vorsätzlich gewesen schien, aber jede Affekthandlung die verhindert werden kann für den geringen Preis meiner Faulheit ist es eigentlich wert.

fime, (E-Mail ) (URL) - 27-11-’07 21:30
daRATz

Repetierwaffen (zB “Pumpgun”, Winchester) oder einschüssige Gewehre können gegen Vorlage eines amtlichen Ausweises ohne Wartefrist gleich mit Munition gekauft werden – diese sind genauso treffgenau, tödlich und einfach zu bedienen. Halbautomaten und Faustfeurwaffen gibt’s gegen Waffenerwerbschein (Auszug Straffregister, ca. CHF 50, keine Wartefrist), damit kann man gleich 3 dieser Dinger kaufen.
Mal ohne die Statistik zu kennen – wie sieht wohl der Vergleich Armeewaffen vs Tötungen ohne Schusswafen vs Kampfhunde etc. aus? Im Übrigen habe ich keine Armeewaffe daheim, andere schon – umbringen tu ich trotzdem Keinen.

daRATz, - 29-11-’07 18:00
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