Im Büro durften zwei Kollegen von einem neuen Ultrabook-Testgerät profitieren. Sie erhielten ein Lenovo X1 Carbon mit Windows 7, eingebunden ins Unternehmensnetzwerk und mit offiziellem Build.
Das X1 Carbon verfügt über WLAN und WWAN, jedoch nicht über einen eingebauten Ethernet-Port, der im schmalen Gehäuse keinen Platz mehr gefunden hat.
Damit teilt sich das X1 Carbon das Schicksal mit dem MacBook Air. Nur… Lenovo liefert das X1 Carbon auch heute im Jahr 2013 mit einem USB 2.0 Ethernet-Adapter aus. Für das MacBook Air gibt es ebenfalls einen USB-Ethernet-Adapter, aber seit Sommer 2012 gibt es von Apple auch einen Thunderbolt - Ethernet-Adapter.
Ich habe den USB-Adapter von Kollege Fime mitgenommen und die Performance getestet. Gut, dieser Vergleich ist unfair, nur bin ich bis zum Einstecken des Adapters davon ausgegangen, dass es sich um einen USB 3.0 GBit-Adapter handle.
Mit iPerf 2.0 gemesssen über zwei GBit-Switches und einem mit GBit-Ethernet bestückten Server:
- Lenovo W530 mit Intel 82579LM GBit = 942 MBit/s
- Lenovo W530 mit USB-Ethernet = 95.8 MBit/s
- MBA 2011 mit Thunderbolt-Ethernet = 938 MBit/s
ich finde es heute schon noch ziemlich schäbig, ein wertiges Ultrabook mit doch recht grosser SSD mit so einer langsamen Netzwerkschnittstelle auszuliefern. Ein Backup aufs LAN wird so eher zur Qual.
Übrigens, der Lenovo Adapter kostet rund 16 Franken, das Thunderbolt Pendant von Apple kostet 29 Franken.
Gestern hatte Kollege Tobias ein Brotbrett und ein Messer ins Büro mitgebracht. Dies als Prävention zu unserer etwas improvisierten Lösung, wenn ich mal Brot angeliefert hatte.
Das hat mich natürlich etwas herausgefordert. Eigentlich hatte ich keine Pläne fürs Backen in dieser Woche. So gegen 23 Uhr hat mich dann der Hafer gestochen und ohne grossen Plan kam folgendes Brot zustande:
Zutaten
- Weizenmehl
- 150g Weissmehl
- 150g Ruchmehl
- Dinkelmehl
- 50g Weissmehl
- 100g Ruchmehl
- Roggenmehl
- 325g Wasser
- 2 EL Pflanzenöl
- 7g Hefe
- 9g Salz (ich habe nur 8.5 genommen, das war etwas zu wenig)
Die Zutaten während rund 15 Minuten zu einem Teig verkneten. Eher langsam/vorsichtig kneten, da der Dinkel sonst schlecht reagiert. Zum Schluss löst sich der Teig relativ leicht von der Schüssel, bleibt aber immer noch etwas klebrig.
30 bis 45 Minuten bei rund 25° gehen lassen. Einen runden Laib formen und mit Schluss nach oben in das gut bemehlte Gärkörbchen geben. Allenfalls den Schluss etwas bemehlen, damit der Teigling nachher nicht an der Abdeckfolie klebt. Abgedeckt über Nacht (bei mir rund 6h, allenfalls sonst Hefe reduzieren) bei xx Grad in den Kühlschrank zur Gare stellen.
Aufstehen und den Backofen einschalten. Ich wollte ihn auf 250 Grad aufheizen, als ich dann nach 90 Minuten Zwischenschlaf in die Küche ging, merkte ich, dass ich wohl nur rund 200 Grad hatte.
Trotzdem habe ich den ziemlich stark aufgegangenen Teigling aus dem Kühlschrank genommen, das Körbchen auf den Schieber gestürzt, oben dreimal halbkreisförmig eingeschnitten und dann unter Dampf in den Ofen geschossen. Die Temperatur habe ich dann auf 250 Grad hochgestellt und bin nochmals 40 Minuten liegen gegangen. Danach habe ich den Dampf abgelassen und das Brot nochmals bei rund 170 Grad sinkend 15 Minuten im Ofen gelassen.
Herausgekommen ist ein rundes, oben recht dunkles Brot (mir gelingen die Böden nie richtig, zu wenig Unterhitze?) mit einer sehr knusprigen Kruste und einer mittelporigen, saftigen Krume.
Ein Foto des ganzen Brotes habe ich nicht geschafft, am Morgen war es mir zu früh und im Büro war es «rübis stübis» weg.
Natürlich hatte ich noch Geheimzutaten im Brot, aber die gebe ich nur mündlich weiter.
Auf jeden Fall ein guter Tipp für ein frisches Brot am Morgen ohne allzu frühes Aufstehen.
Das fordert die Juso, verbloggt durch Kristina Schüpbach auf deren Homepage. Aufmerksam wurde ich auf diesen Artikel über einen Retweet eines Tweets von David Roth, seines Zeichens Präsi der Juso und Vizepräsident der SP Schweiz.
Zitat:
Worum geht es denn?
Die Tagesschau des SRF brachte am letzten Sonntag einen Beitrag über Sascha Zala, den Direktor Diplomatische Dokumente. Siehe auch diesen Beitrag im Tages-Anzeiger.
Bislang unveröffentliche Dokumente zeigen auf, dass die offizielle Schweiz, der Bundesrat, bereits 1942 über die Ermordung von Juden in Nazideutschland Bescheid wusste. Trotzdem wurden Flüchtlinge an der Grenze abgewiesen, die Geschichte vom «Vollen Boot» wurde bemüht und der Tod vieler Flüchtlinge in Kauf genommen.
Und was fordert nun die Juso?
Einer der Verantwortlichen von damals war Eduard von Steiger. Der 1962 verstorbene, ehemalige BGB (Vorläufer der SVP) - Bundesrat und Vorsteher des EJPD ist Ehrenbürger von Langnau im Emmental. Und genau diese Ehrenbürgerschaft möchte Daniel Roth aberkennen lassen. Die Juso fordert Langnau auf, die Ehrenbürgerschaft post mortem zu entziehen.
Übrigens eine interessante Begriffsverwendung (siehe postum oder post mortem), ich gehe mal davon aus, dass dies nicht wertend gemeint ist.
Und warum fühle ich mich ange…? War es der Tweet und die Reaktionen darauf? Eher der Tweet/Blogbeitrag. Mir kommt die Kritik der Juso einfach nur billig daher:
- Warum denke ich nur, dass es weniger um die Opfer als um ein Mitglied des Establishments und politischem Gegner geht? Was hätte die Juso gefordert, wenn der von Steiger ein SP-Mitglied gewesen wäre? Immerhin agiert der Bundesrat ja nach dem Kollegialitätsprinzip und mit Claude Nobs war damals auch ein SP-Mann in der Regierung.
- Wie einfach ist es heute, bequem auf dem Sofa sitzend, an der damaligen Regierung und Politik Kritik zu üben?
Natürlich wüssten wir heute, was wir damals anders gemacht hätten. Wow, soviel Weisheit!
Jetzt hier sehr isoliert «Rache» in Form der Aberkennung einer Ehrenbürgerschaft zu fordern, dünkt mich einfach nur kleinlich und kommt mir als Quengeln vor.
- Ich will gar nicht wissen, welche Linken damals in der Schweiz dem Herrn Dschughaschwili zugejubelt haben, der Millionen ums Leben brachte. Falls darunter irgendwelche Ehrenbürger sind, so sollen sie das meinetwegen bleiben.
- Ja, ich schäme mich, dass wir damals die Türe zugeschlagen haben und viele Leute in den Tod geschickt haben. Ja, ich freue mich, dass einige Leute Zivilcourage bewiesen haben und trotzdem Flüchtlinge reingeschmuggelt/aufgenommen haben.
Und ja, ich freue mich auch, dass es die Leute damals geschafft haben, die Schweiz aus diesem unsäglichen Weltkrieg einigermassen herauszuhalten. Sonst wären wir heute vielleicht nicht hier oder mindesten nicht in diesem Zustand.
- Und warum habe ich nur das Gefühl, dass heute so viele Leute keinen differenzierten Blick auf die Dinge haben? Weil ich selber langsam (ur)alt werde? War das früher auch schon so? War ich selber früher auch so? Vielleicht, ich mag mich nicht mehr erinnern

Nun denn, hat es mir geholfen, das aufzuschreiben? Ich glaube ja, sonst hätte ich ja nur an einem Nachkreditantrag fürs Büro geschrieben (aufgeschoben ist nicht aufgehoben).
Wieder mal mein Lieblingsthema.
Im Artikel «Wie Personenunfälle auf Gleisen verhindert werden können» schreibt die Tagi-Journalistin Olivia Raths anlässlich des Personenunfalls in Schönenwerd über ihre und des bekannten Chefarzt der Psychiatrischen Dienste Aargau, Urs Hepps, Ideen wie man diese schrecklichen Vorgänge «verhindern» könnte.
Ich habe bereits in meiner Blogantwort vom 8. Februar 2012 auf den im Artikel erwähnten 10vor10 - Beitrag von Reto Kohler dargelegt, dass das Thema vielschichtig ist und der Vorwurf, dass die Bahnen nicht genügend tun, unerträglich sei. Vielleicht stellt ja Frau Raths den Antrag, dass man das Geld und das Personal für solche schlauen Massnahmen aus Herr Hepps Budget entnehmen könnte.
Am ersten Wochenende des Jahres hatte Kollege Heinz Geburtstag. Was schenkt Mann den schon langjährigen Kollegen? Ganz sicher mal wieder etwas völlig unnötiges, wie zum Beispiel zwei anspruchsvoll verpackte Beutel «Oatmeal» (mit verschiedenen Aromen, wie Apfel/Zimt etc.), welche man einfach mit etwas heissem Wasser anrühren kann 
Oder aber etwas Selbstgemachtes, wie zum Beispiel ein Früchtebrot. Feigen sind da immer wieder recht praktsich. Ein Beutel beim Loeb gekauft und dann auf die Suche im Internet begeben, bin ich hier fündig geworden. Ich habe das Rezept etwas adaptiert und insgesamt drei Brote in zwei Anläufen gebacken.
Rezept 1, Weizenmischbrot mit Feigen
Teig
- 50g Roggenvollkornmehl
- 100g Dinkelvollkornmehl
- 500g Weizenweissmehl
- 11g Salz
- 15g Honig
- 5g Öl (welches ich verwende, schreibe ich hier nicht
)
- 250g Feigen
- 14g Hefe
- 350-370g Wasser
Alle Zutaten ohne Salz und Feigen vermengen und kurz (30 Minuten) stehen lassen. Dann zu einem glatten, eiher weichen Teig verkneten, Salz gegen Schluss hinzufügen. Die Feigen klein schneiden, hinzufügen und nochmals leicht einkneten.
Den Teig 60 Minuten an der Wärme gehen lassen. Ich habe dann ein langes und ein rundes Brot geformt und die Teiglinge nochmals 30 Minuten in den sehr gut bemehlten Gärkörbchen gehen lassen. 30-40 Minuten unter Dampf bei 200-180° fallend backen bis das Brot durch ist (auf den Boden klopfen, muss hohl tönen).
Da als Geschenk gedacht und in im Loeb gekauften Brotbeuteln noch leicht warm überreicht, konnte ich nicht selbst kosten. Das Geschenk wurde also mit einem Fotobefehl und Degustationsbericht überreicht 
Heinz (rundes Brot) war zufrieden. Daniel und S. hatten offenbar etwas unregelmässig gekneteten Teig mit etwas faden bzw. leicht übersalzenen Stellen erwischt
Die Photobeweise:
Rezept 2, Mischbrot mit Feigen
Als zweiten Versuch habe ich das Brot nochmals fürs Büro gebacken. Dabei habe ich weniger Weizen verwendet.
- 50g Roggenvollkornmehl
- 100g Dinkelvollkornmehl
- 200g Weizenweissmehl
- 6g Salz
- 10g Honig
- 5g Öl
- 100g Feigen
- 6g Hefe
- 190g Wasser
Die Feigen habe ich etwas gröber geschnitten, um den Teig besser kneten zu können (kleinere Teigmenge). Der Teig war auch etwas fester diesmal. Das Brot habe ich nach dem Backen mit heissem Wasser abgestrichen. So bekam es eine glänzende Kruste, auf welche ich dann noch etwas Mehl gestreut habe.
Eigentlich war das tief kreuzförmig eingeschnittene Brot im Ofen doch noch recht hochgegangen, aber das widerspiegelte sich in der Krume nicht wirklich. Sie war eher feinporig. Die grob geschnittenen Feigen verteilten sich dabei leider auch nicht so gut im Teig (was für die Kollegen besser war, die nicht gerne Feigen haben).
Geschmacklich war ich einigermassen zufrieden. Ev hätte es ein halbes Gramm mehr Salz vertragen. Die Kollegen verputzen das Brot aber schnell und ich erhielt relativ viel Lob. Mit der Anregung, das nächste Mal doch noch etwas Käse mitzubringen 
Gerne wird ja die «Beamtenstadt» Bern als langsam und altmodisch angesehen.
Dass Mann es durchaus anders betrachten kann, zeigt mein Bericht.
Nein, ich lästere jetzt nicht über «Bernmobil», aber der Tramchauffeur des Siebners stadteinwärts hielt mal wieder im Schilf und ich musste ziemlcih weit hinten an der Haltestelle um das Tram herum, um es noch zu erwischen. Und dabei erwischte es fast meinen Knöchel. Der Dohlendeckel der Kanalisation der dort etwas versteckt liegt, hatte sich auf einer Seite recht stark (ca 2-3cm) gesenkt und ich hätte mir fast den Fuss verstaucht.
Humpelnd und fluchend erreichte ich mein Tram. Auf dem Nachhauseweg nutzte ich die Zeit und machte ein Foto der Situation und twitterte das gleich an den offiziellen Twitter-Kanal der Stadt Bern. Dem folge ich, weil da manchmal interessantere Presse-Erklärungen publiziert werden. Eigentlich habe ich nicht wirklich angenommen, dass der Kanal auch (gut) bewirtschaftet wird. Um so grösser war mein Erstaunen, als ich relativ zeitnah (Dienstag nach Freitag) wiederum per Twitter informiert wurde, dass sich das Tiefbauamt darum kümmern werde.
Und siehe da, am Mittwoch-Abend hatte das Tiefbauamt schon gewirkt und mit der Reparatur begonnen.
Also hiermit ein Dankeschön an die Stadt Bern und die Bürgernähe dank modernen Medien.
Kaum aus den Ferien zurück, erweckte ich meinen Weizensauerteig aus dem Weihnachtsschlaf (als Informatiker wäre das also ein Restore).
Ich hatte den Sauerteig erfolgreich auf Backpapier getrocknet und in einem Konfitüren-Glas aufbewahrt. Nach zwei Stunden im einer handvoll lauwarmem Wasser aufgeweicht, habe ich ihn am Mittwoch-Morgen begonnen zu füttern. Und prompt fand ich auf Lutz' Plötzblog einen frischen Backvorschlag mit Weizensauerteig. Das «Mill Loaf» nach Dan Lepard. Das Rezept findet sich hier.
Ich habe es ziemlich genau nachgebacken. Da ich kein Backmalz hatte, habe ich ein paar Tropfen Honig genommen. Bei der Temperatur hatte ich ein wenig mit dem Backofen zu kämpfen. Gemäss Thermometer war es in der Mitte der Backzeit etwas zu kühl (rund 170° C). Ich habe es dann eher 65 Minuten im Ofen gehabt.
Aber es wurde wunderbar, knusprig und ist gut aufgegangen (eher zu gut).
Der Anschnitt zeigt die schöne Struktur der Krume. Das Brot schmeckt wunderbar. Das muss ich wieder mal backen.
Eigentlich habe ich geschrieben, dass ich nicht mehr bloggen werde. Aber erstens kommt es anders, und zweitens als man denkt.
In der Nacht vor der Abreise wurde ich zweimal kurz wach, da ich vom iPhone irgendwelche Töne vorgespielt bekam. Noch vor dem Wecker wurde ich wach und checkte, was das Ding so meinte. Da hatte ich also erstmals SMS von British Airways und zweitens Tweets vom Thomas, welche mir ankündigten, dass mein Flug, planmässiger Abflug um 16:20 Uhr nach London, aufgrund Verspätung des hereinkommenden Fliegers ebenfalls mit rund 4 Stunden Verspätung abgehen werde.
Diese Meldung wurde dann kurze Zeit später von Thomas upgedated und nun hiess es bereits 7 Stunden Verspätung. Langsam machte ich mir etwas Sorgen, ob ich denn überhaupt noch von London nach Zürich und Bern kommen werde. Schliesslich feiert am Sonntag mein Papa den 85. Geburtstag und den wollten wir eigentlich schon gemeinsam begehen.
Nach dem Frühstück beschlossen dann Stephan und ich, dass wir gemütlich den Highway Number 1 hochfahren und in Monterey noch einen kleinen Zwischenhalt einlegen würden.
Stephan übernahm dann das Steuer für die erste Etappe der Küste hoch. Vorbei an Big Sur (wo wir ziemlich notfallmässig noch etwas teures Benzin tanken mussten) und an den pittoresken Stränden und Brücken vorbei.
In Monterey fuhren wir dann zur Verzweiflung der Frau im GPS, welche uns immer zurücklotsen wollte
zur Cannery Row herunter.
Beim Parkplatz war es warm, in der Cannery Row pfiff der Wind und Stephan ohne Jacke, legte einen Zacken zu. Wir suchten eigentlich ein Café für den kleinen Hunger und landeten dann im Café des Monterey Plaza. Sehr nobel, sehr lecker.
Nach einer Stunde wurden wir beide etwas nervös, weil es nun bald 15:00 Uhr war und Stephans Flug um 19:25 ging. Man weiss ja nie, was einem passiert. Und prompt ratterten wir auf der Autobahn mit 70 Meilen über Cheminé-Holz, welches jemand verloren hatte. Zum Glück rumpelte es nur heftig und der Reifen hatte keine Probleme damit.
Gegen 16:50 kamen wir dann im Parkhaus G (Kurzzeit-Parking) an und gingen unser Gepäck einchecken. Man teilte mir mit, dass mein Flug nun auf ca 23:45 abfliegen solle und dass man mich ab London auf einen Flug einer Luxembourgischen Fluggesellschaft gebucht hätte. Es stellte sich dann heraus, dass es sich um LX339, also eine Swiss-Maschine handelte
Mit British wäre ich nicht mehr heimgekommen.
Ich konnte dann mein Gepäck bis ZRH durchchecken. Dann ging ich zu Stephan, der draussen eine rauchte, und beschloss dann kurzfristig, nicht noch in der Stadt herumzufahren, sondern den Wagen sofort bei Alamo zurückzugeben. Stephan, der auch noch genügend Zeit hatte, kam mit und dann konnten wir gleich noch den Shuttle-Zug Flughafen - Autovermierungscenter testen.
Nach einem Abschieds-Café begleitete ich Stephan noch bis vor die Security und sagte ihm dann «Au revoir», obwohl es mit meiner Verspätung kein Wiedersehen in Zürich Flughafen geben würde.
Ich ging dann zu meinem Gate-Bereich, durch die Security und fläzte ich in die Sessel der British Airways Lounge. Die war ziemlich leer, offenbar hatten die meisten Business-Kunden die Verspätung mitgekriegt. Auf Flighttracker verfolgte ich einerseits Stephans Abflug und andererseits das Hereinkommen meines Fliegers. Der landete dann um 21:47, aber das reinigen, neu beladen und inspizieren dauerte bis etwa 23:45.
Es wollte fast nicht werden. Etwa um 23:50 gab es dann den Aufruf für die quengeligen Kinder mit Familie und die First- und Business-Class. Ich war froh, meinen Platz 14K beziehen zu können. Gegessen und getrunken hatte ich in der Lounge ja schon genug, also begnügte ich mich trotz heftigstem Nachfragen der Flight Attendant mit einem kleinen Fruchtsalat und einem Ginger Ale. Dann machte ich die Trennwand hoch und begab mich zur Ruhe. Es war relativ kühl im Flieger. Ich war froh, warme Kleider und die Decke zu haben.
Nach 7 Stunden gab es Frühstück und aus dem Fenster einen wunderbaren Blick auf die westliche Abendröte. Den Tag hatte ich ja übersprungen. Und schon bald begann der Abstieg nach London. Wir kreisten nur etwa zweimal über die wunderschön beleuchtete Stadt. Wenn ich nicht eigentlich schon lange zu Hause hätte sein sollen, wäre es wohl ein Genuss gewesen.
Das Umsteigen in London von Terminal 5 zu Terminal 1 klappte recht gut und zügig. Dort ging ich gleich zum Swiss-Schalter und liess mir einen neuen Boardingpass geben, der mich dann zur Star Alliance Lounge berechtigte. Dort verbrachte ich kurze 40 Minuten bis rund 19:50 Uhr mit Twittern und Abrechnungsunterlagen für den Zoll bereitstellen. Der Swiss-Flug war nur leicht verspätet. Die Bedienung war äusserst freundlich, man sprach mich mit dem Namen an und es gab für die kurze Flugzeit eine ausgezeichnete Bewirtung.
In Zürich Flughafen ging alles auch sehr schnell, der Zoll kassierte den Obolus für das Thinkpad W530 und die weiteren Sachen und dann ging es auch schon um 23:20 Uhr mit SBB.Connect los nach Zürich und jetzt nach Bern (01:00 Uhr an).
Ich hoffe, ich könne dann trotz der Zeitverschiebung gut schlafen. That's it folks, really 
Während ich das schreibe, ist die Zeit wie im Flug vergangen. In 24h bin ich wohl am Gate in San Francisco und warte auf das Boarding in die Boing 747-400 nach London Heathrow.
Aber was haben wir die letzten zwei Tage in Pismo so getrieben?
Am Mittwoch waren wir in Santa Maria ein wenig Shoppen (Elektronik, Souveniers) und liessen uns am Nachmittag am Pier das Wetter um die Köpfe wehen (von heftigem Regen, Regenbogen, warmer Sonne und wiederum kühlem Wind hatte es alles). Am Abend ging es dann ins F. McLintocks Steakhouse zu Filet Mignon bzw. Baby Back Ribs. Den Tag schlossen wir mutig mit einem Glas Himbeer-Bier ab. War eher «Bierig» als die Banane, nicht so süss. Trotzdem kein Kriek oder so 
Und am Donnerstag war dann wirklich ein fauler Tag. Lange ausschlafen, ein Spaziergang am Strand entlang ins Dörfchen. Ein halbes Sandwich und dazu eine kleine Clam Chowder. Auf dem Rückweg ein Sixpack Bier mitgenommen, wovon aber die Mehrzahl in meinem Koffer landen wird.
Und schon machen wir Pläne für die Rückreise! War schnell vorbei, kurz und intensiv. Stephan fliegt rund drei Stunden nach mir und wenn es gut geht, sehen wir uns in Kloten schon wieder.
Damit schliesse ich die Berichterstattung vorläufig
Mal sehen, ob ich zu Hause noch Zeit finde, etwas zu ergänzen. Schliesslich steht der 85. Geburtstag meines Vaters und der Silvester vor der Türe.
Der Morgen in Twentynine war gemäss Stephan eiskalt. Ich kam erst etwas später aus den Federn und wir nahmen das Frühstück im Motel ein. Holiday Inn Express bzw. Holiday Inn bieten jeweils sehr vielfältige Frühstücksoptionen im Zimmerpreis inbegriffen. Neben den üblichen Süssgebäcken (Plunder etc.) und Kaffee, gibt es Omeletten, Beef Patties oder Rührei und Speck. Dazu auch Bagels mit Creamcheese (davon könnte ich leben) oder Früchte und Müesli.
Danach ging es auf die 547 Kilometer lange Strecke nach Pismo Beach. Wir fuhren dabei nur wenig Interstate, mehrheitlich CA-Highways via San Bernardino - Glendora - Pasadena - Ventura und schlussendlich über den Highway Number 1 und Lompoc - Guadelupe.
In Glendora machten wir eine vermeintlich kurze Pause. Leider war der Denny's ziemlich überlastet. Platz hatte es, aber wir warteten fast eine Dreiviertelstunde auf das Essen. Ein eher unüblicher Service für Denny's. Wir schrieben es dem Datum, 25.12. zu. Da meine Mama mir immer sagte, «Junge iss mehr Früchte!», habe ich zu meinem French-Toast mit Caramel-Sauce noch Bananenstückchen dazu geordert
Trotzdem kamen wir auf einen Gesamtschnitt von 70km/h, was vom eher tiefen Verkehrsaufkommen zeugt. Um kurz vor fünf Uhr kamen wir in Pismo Beach im Kon Tiki Inn an.
Tja, und dort wartete nicht nur ein kleines Weihnachtsgeschenk des Hotels auf uns.
Sondern für mich gab es gleich noch die ganzen angesammelten Pakete, welche ich dorthin geordert hatte.
Wir schafften es dann sogar noch einen Tisch im «Steamers of Pismo» gleich nebenan zu organisieren. Da an Weihnachten wirklich viele Restaurants geschlossen haben, war das ein Glückstreffer. Leider war das Angebot nicht mehr ganz komplett. Aber die Flasche Sauvignon Blanc von der Oyster Bay in New Zealand machte sich ausgezeichnet zum Meeresfrüchtesampler (3 Austern, 3 Venusmuscheln, 3 Crevetten und 3 x Thun roh) mit dem schärfsten Meerrettich der letzten 10 Jahre und darauffolgenden Lachs mit Reis und Gemüse.
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